Meine Eckpunkte

Hier könnte der übliche Lebenslauf mit meinen Eckdaten stehen. Abitur, Uni, das Schreiben lag mir schon immer, bla, bla, bla.
Ich löse das lieber anders. Mit einem kurzen, prägnanten Portrait in eigener Sache. Es verrät, wie ich ticke und wie ich schreibe.

Mit Schnaps bei Martha und Otto Mesenbrink fängt alles an. Goldene Hochzeit in der niedersächsischen Pampa. Zu plattdeutschen Worten gibt es Kuchen und Klaren. Ich bin 18 Jahre alt und leicht beschwipst, als mein erster journalistischer Text entsteht. Das Zeilenhonorar ist mies. Der Text gefällt nicht nur den Mesenbrinks. Ich bin drin in dieser verrückten und wunderbaren Branche.

Freier Mitarbeiter (Lokalblättchen), Volontär (Walsroder Zeitung), Redakteur und stellvertretender Ressortleiter (Hannoversche Allgemeine Zeitung), Chefredakteur (Goslarsche Zeitung): Dem Schnaps folgt ein großer Schluck vom Leben. Kommunalpolitik in der Provinz. Profitennis in New York und Wimbledon. Rammstein und Rod Stewart im Konzert. Graf und Becker im Einzelinterview. Olympia in Athen und Sydney. Frühstücken mit Sigmar Gabriel (viel Käse), Tee trinken mit Felix Magath (ganze Kanne). Zwei Gegendarstellungen, vier Auszeichnungen und jede Menge Vielfalt.

Leitartikel, Redaktionskonzepte, Podiumsdiskussionen, Zeitungsrelaunch, Journalistenausbilder und Medienhausrepräsentant - alles sehr lehrreich und spannend. Doch nach 20 Jahren verlasse ich 2008 das Hamsterrad der Festanstellungen. Das vermeintliche Wagnis, auf eigene Rechnung zu schreiben, zu konzipieren und zu überzeugen, entpuppt sich als Wonne. Ich texte für Print und Online, konzipiere für PR-Kunden und kooperiere mit Agenturen.

Meine Basis: die Region Hannover
Meine Zufriedenheit: expandiert
Mein Schlusswort: Schnaps